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Donnerstag, 13. Februar 2014

Buddhismus Frankfurt

Die Lehre Sattva-Tettrey entstand an der Grenze zweier spiritueller Linien – des chinesischen Chan-Buddhismus und des indischen Tantra. Der Sadguru Der Lehre, der die beiden Linien vereinigt hat, übertrug die neue Tradition seinem Schüler Sergey Bugaev. Nachdem Sergey Bugaev das Verstehen Der Vollkommenen Weisheit am Ende der 80-er Jahre erreicht hatte, begründete er den modernen westlichen Zweig Der Lehre und wurde Ihr Oberhaupt. In der europäischen Variante ist Die Lehre als Der Mittlere Weg bekannt. Als Praktizierende Des Mittleren Weges laden wir alle Interessierten herzlich zu gemeinsamer Meditationspraxis ein. In diesem Blog werden schriftliche Aufzeichnungen sowie Videos der Vorträge Des Lehrers veröffentlicht.

Ein Dialog über Die Weisheit (4): Wie man Abhängigkeiten meidet

"Meidet Menschen, die niedriger sind als ihr selbst, schweigt mit Euresgleichen, redet mit denen, die über euch stehen." [4]

Damit ist gemeint, dass die Kommunikation mit Menschen, die niedriger sind, als man selbst, einfach nichts bringt: umgekehrt, dadurch kann man nur Sprosse der eigenen Praxis vernichten. Statt zu spiritueller Praxis können sie einen Menschen in Richtung irgendwelcher äußeren Gegenstände führen. Das heißt, dass er in die Probleme, ins Karma anderer Menschen involviert wird, anstatt sich mit der eigenen spirituellen Entwicklung zu beschäftigen. 

Sonntag, 26. Januar 2014

Ein Dialog über Die Weisheit (3): Vollkommene Weisheit und spirituelle Zustände

Und wenn der Mensch zu diesem inneren Wesen kommt, das die Essenz des Menschen ausmacht, dann kommt er auch zu der Erfahrung Der Vollkommenen Weisheit. Das kann man mit einem Kreisel vergleichen. Im normalen Zustand befindet sich der Mensch sozusagen am Rande eines Kreisels, der sich ständig dreht. Die ganze Zeit rasen unterschiedlichste Objekte und Eindrücke an ihn vorbei, wobei er nicht in der Lage ist, etwas zu verhindern und zu stoppen. Alles dreht sich unendlich und er ist nicht in der Lage, etwas zu beobachten. Aber wenn sich der Mensch im Zentrum des Kreisels befindet, gibt es da die Achse, die bei jedem Kreisel unbeweglich ist. Alles andere ist in Bewegung, aber die Achse befindet sich stets an einer Stelle. Und wenn der Mensch sich im Zentrum des Kreises befindet, ist er in der Lage, dessen beliebigen Punkt zu beobachten. Jeden Punkt des Kreises kann er aus dem Zentrum sehen und ihn objektiv bewerten, denn alle Punkte sind von ihm gleich entfernt. Demzufolge kann er sich ein richtiges Bild des Geschehens machen.